Verband der Faserzementindustrie

   

Werkstoff Asbestzement

 
   

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Vor mehr als 100 Jahren erfunden, galt Asbestzement über Jahrzehnte als Inbegriff von Modernität. Viele der Häuser mit Asbestzementdächern und Fassaden stehen heute unter Denkmalschutz. Eine Gefährdung der Umwelt und des Menschen durch eingebaute Asbestzementprodukte besteht nicht - und damit auch kein Handlungsbedarf zur Sanierung von funktionsfähigen Asbestzement-Dächern und Fassaden. Asbestzement ist ein vorgefertigtes, zementgebundenes Erzeugnis mit einem Asbestgehalt von i.d.R. unter 15 Gewichtsprozenten und einer Rohdichte von mehr als 1400 kg/m³. Die natürlichen Asbestfasern sind dabei fest in die Zementmatrix eingeschlossen. Durch unsachgemäße Bearbeitung asbesthaltiger Produkte können kurzzeitig gesundheitsbelastende Feinstaubkonzetrationen auftreten, die die Werte natürlicher, in der Luft vorhandener Feinstaubmengen, z.B. aus der Verwitterung asbesthaltiger Gesteine an der Erdoberfläche - übersteigen. Die deutsche Faserzementindustrie hat sich Anfang der 1980er Jahre verpflichtet, alle Asbestzementprodukte durch neue, asbestfreie Produkte zu ersetzen. Alle Produkte für Dächer, Fassaden und den Innenausbau stehen in neuer Faserzementtechnologie zur Verfügung. Sie haben sich seit rund 20 Jahren in der praktischen Anwendung hervorragend bewährt.  
   
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